Ökumenischer Pfingstmontag in Gerthe
Den Wind, der weht, wo er will, kennt man als Heilig-Geist-Symbol und auch die Taube mit ihrem werbenden Gurren. Auf manchen Pfingstbildern entdeckt man eine hellstrahlende Sonne. Die stand beim ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag am späten Vormittag in Gerthe hoch und heiß am Himmel. So war besonders gesucht die schattigste Ecke des Pfarrgartens St. Elisabeth. Alle Bänke mit neuen Polstern standen unter hohen Bäumen. Der evangelische Posaunenchor Gerthe fand Platz unter einem Sonnenzelt. Ebenso der Altar und das achtköpfige ökumenische vollständig weibliche Leitungsteam, allen voran Gemeindereferentin Barbara Pott und die evangelische Prädikantin Helga Berghoff.
Atemholen, hieß das Thema der ökumenischen Feier mit jahrzehntelanger Tradition. Ansprache, Gebete, Choräle, Fürbitten griffen das pfingstliche Motto auf. Symbolisch wurden bunte Fächer verteilt, mit denen man sich und anderen etwas Kühlung spendete. Gegen Ende wehte sogar eine echte kleine Brise. Sie brachte Waffel- und Würstchenduft mit sich. Wie in all den Jahren schafften KAB und KFD zuverlässig die Voraussetzung für die anschließende Begegnung. (A.Z.)
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